Montag, 22. November 2010

Kings Canyon, unser letzter Tag

Auch diesen Morgen war wieder früh, also 4:40 AM, aufstehen angesagt. Laut Josh mussten wir: "We have to beat the heat and the people", der Hitze und der Menschenmenge entfliehen. Nach Frühstück, putzen und Camp packen gings also ab zum Kings Canyon, die größte und tiefste Schlucht Australiens. Wir begaben uns auf den 6 km langen Canyon Weg. Auf halbem Weg gelangten wir zum Garden Eden, wo sich einige von uns abkühlen gingen. So auch Fülli. Sven und ich hatten mal wieder verschlafen Badehosen mitzunehmen. Ja und unsere Schweizer sind dann doch nicht baden gegangen, obwohl sie sich eine Nacht zuvor beschwert haben, dass es ja entwürdigend ist mit Badesachen den Canyon zu besteigen!!!
Ja und nach dieser wunderschönen Tour war auch schon die 5 stündige Heimfahrt nach Alice Springs angesagt. Auf dem Weg machte Josh erst einmal eine Vollbremsung um uns eine Echse zu zeigen, die aber längst über alle Berge war. Und dann hieß es Abschied nehmen, schnief!
Fazit: Es war eine wundervolle Outback Tour. Echt zu empfehlen. Wir waren jedenfalls traurig, dass wir nicht die 5 Tagestour gebucht hatten. Und so mussten wir uns dann am nächsten Tag von Fülli trennen. Für ihn ging es weiter nach Melbourne und für uns leider wieder nach Hause, nach Perth und am nächsten Tag schon wieder arbeiten...














































Sonntag, 21. November 2010

Das abgesoffene Camp

Als wir in unserer 2. Unterkunft, dem Kings Canyon Resort angekommen waren, kam die böse Überraschung,dass durch den vielen Regen unser Camp abgesoffen war. Während Josh das regelte, vetrieben wir uns die Zeit mit nem Kaffee, Eis oder einem Snack und hatten Recht Mitleid mit einem Hund, dem auf dem Rücken: "Don't feed me" = "Nicht füttern!" ins Fell geschrieben wurde. Außerdem konnte wir zu unserem Glück auch wieder eine Dusche nehmen. Danach war Feuer machen und Abendessen kochen angesagt. Adriana sollte das Feuer machen, doch da eilten lieber Sven und Fülli zur Hilfe, um das Abendbrot zu sichern. Die Spanier kümmerten sich um das Fleisch, während die deutschen Mädels Kartoffel vorbereiteten und ich für den Salat zu ständig war. Der Rest spülte oder baute unsere Übernachtung im Swag auf. Also volle Teamarbeit. Als Nachtisch gab es selbst gemachtes süßes Brot (mit Bier und Portwein)-"yummi" und außerdem Marshmellow vom Lagerfeuer, womit mir Josh eine große Freude bereitete, so dass ich zur Marshmellow-Queen gekrönt wurde. Leider regnet es an dem Abend noch mal, so dass wir uns alle unterm Dach verkrochen. Einige übernachteten acuh dort, während Fülli, Sven und ich als einzige noch mal die Nacht unterm freien Himmel genossen. Es kamen auch noch ein paar Tropfen runter, aber nicht so schlimm wie zuvor und am frühen morgen konnte man wieder die Sterne sehen.